„I wanna wake up in a city, that doesn’t sleep…“

Gleich zu Beginn möchte ich mitteilen, dass ich keine Airlines oder Hotels vorschlagen möchte. Dazu gibt es, je nach Geldbeutel, zu viele Angebote; sollte daher individuell angegangen werden. Nur so viel, es gibt 2 Flughäfen „JFK“ und „EWR“. Letzter liegt verkehrsgünstiger zu Manhattan, wo auch das Hotel gebucht sein sollte.

Ich war früher, aus beruflichen Gründen, bestimmt zwanzig Mal in New York. Allerdings hatte ich nie genügend Zeit zum Fotografieren. Daher habe ich mich zu einer geführten Fotoreise entschieden. Die Organisation und Durchführung wurde von www.fototante.de professionell durchgeführt.

Nach erfolgreicher Anreise, empfehle ich am gleichen Tag so lange wie möglich wach zu bleiben, um die 6 Stunden Zeitunterschied besser meistern zu können. Erste Schritte rund um das Hotel, die Atmosphäre auf sich wirken lassen. Das Hotel „ohne Frühstück“ zu buchen ist eine wunderbare Art gleich morgens voll in die „Szene“ einzutauchen. Wer zum ersten Mal nach New York (NY) reist, sollte seine Aktivitäten vielleicht erst einmal nur auf Manhattan und Brooklyn beschränken. New York ist eine sehr große Stadt die erkundet werden will. Dies tut man am besten zu Fuß! Längere Distanzen legt man mit der Metro zurück. Meine Empfehlung, bei der Reisebuchung eine unbegrenzte METRO-Card zu erwerben. Diese ist übertragbar und nicht an eine Person gebunden, meist für ein Jahr gültig!

Jeder NY-Reisende sollte auf folgendes achten. Alle Preise, ob Restaurant oder Ladengeschäfte etc., sind Nettopreise! Hinzu kommt immer, wie auch in der restlichen USA, die „örtliche“ Steuer (NY 8,45%) zzgl. Tax 3,75%. In Bars, Restaurants kommt natürlich noch Trinkgeld (Tip) hinzu. Üblich sind zwischen 15-20% des Rechnungsbetrages! Zunehmend mehr findet man Kassenbelege wo der „Tip“ bereits enthalten ist. Dies erkennt man deutlich. Wer unsicher ist, sollte einfach fragen.

New York ist eine Stadt deren Puls 24 Stunden am Tag auf Hochtouren schlägt. Für Fotografen nicht ganz einfach. Es ist also wichtig, sich vorher einige Gedanken zu machen. Zu welchem Spot möchte ich unbedingt? Tagsüber oder besser nachts?

Ich werde hier einige Plätze und Örtlichkeiten (Spots) nennen. Diese innerhalb einer Woche „abzuarbeiten“, ist selbst für NY-Kenner keine einfache Aufgabe. Nachstehende Spots haben aus meiner Sicht alle den gleichen Status – die Reihenfolge der Nennung stellt keine Favoriten dar.

The Highline.

Links: www.thehighline.orgwww.spiegel.de

Wer ein besonderes Highlight erleben möchte, dem sei Manhattan mit dem Helikopter empfohlen (Flug mit offene Türen)! Der kann im Reisebüro oder privat gebucht werden.

Sonnenuntergang über Manhattan anschließende Nachtansicht:

Mit der Bahn vom World Trade Center One, Station Path, zur Station New Port. Diese Fahrt(en) ist nicht in der Metro-Card enthalten; müssen extra erworben werden. (Oneway$ 2,50)

Sonnenuntergang auf Coney Island.

Vorher in den Luna Park. Die Fahrt dauert ca. 1 Std. oneway mit METRO-Card.

Links: www.lunaparknyc.com & www.coneyisland.com

Financial District, DownTown Manhattan, Wall Street etc. (zu Fuß) anschließend mit der Fähre nach Staten Island:

Die Fähre verbindet Staten Island mit New York – kostenfrei –! Man muss aber auch diese Fähre nutzen!
Da diese zweimal an der Freiheitsstatue vorbeifährt und auf der Rückfahrt einen tollen Blick auf DownTown Manhattan hat, kann man die kostenpflichtigen Angebote von der Liste streichen!

Links: www.newyorkumsonst.de

Sonnenaufgang in den Häuserschluchten Manhattans:

Früh raus und loslaufen. Die extrem hohen Häuser verleihen der Stadt schöne Sonnen-Schattenspiele. Eine fotografische Herausforderung!  Die Tour könnte am Flatiron Building enden.

Links: www.lovingnewyork.de (Flatiron Building)

Central Park

Hier kann man einen ganzen Tag verbringen!

Links: www.lovingnewyork.de (Central Park)

World Trade Center One

Die Aussicht ist gigantisch! Für Fotografen weniger geeignet, da man nur hinter Glas fotografieren kann!

Link: www.lovingnewyork.de (World Trade Center)

Anschließend die neue Metro Station „Path“ – 2 Minuten zu Fuß!

2016 wurde nach rund 12 Jahren Bauarbeiten die neue Gebäudeeinheit eröffnet, die die PATH-Station (Port Authority Trand-Hudson) beherbergt. Diese vom Architekten Santiago Calatrava entworfene Struktur wird laut dem Architekten einem Vogel ähneln, der aus einer Kinderhand fliegt. (Achtung: Hier sind keine Stative erlaubt!)

The New York Public Library.

Link: www.lovingnewyork.de (New York Public Library) (Achtung: Hier sind keine Stative erlaubt!)

The Grand Central Station.

Link: www.lovingnewyork.de (Grand Central Station) (Achtung: Hier sind keine Stative erlaubt!)

Das Empire State Building – 102 Etagen.

Die Eintrittskarten können auf die Uhrzeit vorbestellt werden!

Links: www.lovingnewyork.de (Empire State Building) & Tickets gibt es hier www.tiqets.com

 China Town

Ebenfalls fotografisch interessant ist China Town. Unabhängig Tag- und Nachtstunden!

Link: www.lovingnewyork.de (China Town)

„Little Italy“

Wer es kulinarisch liebt könnte sich anschließend (nahtloser Übergang) in „Little Italy“ verwöhnen lassen!

Link: www.lovingnewyork.de (Little Italy)

Brooklin Bridge: Ein Muss!!!

Von morgens bis nachts rund um die Brooklin Bridge ist beinahe alles fotografisch einzufangen. Entlang am Hudson River bieten sich vielfältige Möglichkeiten. Besonders zur blauen Stunde ein HotSpot für hunderte Fotografen. Hier hat man eine besonders gute Sicht auf DownTown Manhattan. Langzeitbelichtungen sind angesagt.

Link: www.lovingnewyork.de (Brooklin Bridge)

New York bietet neben den genannten Spots noch viele weitere interessante Örtlichkeiten. Will man nicht das klassische Urlaubsfoto machen, muss man sich bewegen, sich umsehen! Für mich war schnell klar, dass ich all mein Vorwissen über Architekturfotografie „at acta“ legen konnte! Zu hoch die Häuser, zu tief die Schatten, extreme Winkel und und und.

„Streetfotografie in New York macht extrem viel Spaß!“

Die „Amerikaner“, speziell die „New Yorker“ haben ein ganz entspanntes Verhältnis zur Fotografie! Zudem hat es in NY eine Vielfalt an Nationalitäten, Hautfarben, Modebewusstsein, Widersprüche, Verrücktheiten, Offenheit und vieles mehr. Alle Menschen die ich dort fotografiert habe, wurden spätestens nach der Aufnahme von mir angesprochen. Ich zeigte ihnen die Aufnahmen und immer waren die Reaktionen positiv! Noch nie zuvor habe ich erlebt, dass sich jemand bei mir dafür bedankte als ich sie/ihn abgebildet habe!

So entstanden Gespräche, Kontakte. Visitenkarten oder Facebook- & Instagramdaten wurden getauscht und Bilder um die Welt geschickt. Die Fotografie öffnet Türen und die Tür von New York steht ganz weit offen!

So what …

Euer Roger aka Felix Salsero

  • Kamera: NIKON D750
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